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Ausgabe 5/2026

Erscheinungstermin: 23.07.26

Anzeigenschluss: 06.08.26

Messen: Automechanika und IZB

Die Ausgabe wird im Rahmen einer Kooperation die Messebesucher der IZB erreichen.

Fachzeitschrift HANSER automotive Titelseite Ausgabe 2/2026

Themen der Ausgabe:

Schwerpunkt: Software-defined Vehicle

Formale Verifikation in sicherheitskritischer Fahrzeugsoftware:
Der Fachbeitrag erläutert, wie sich die Korrektheit sicherheitskritischer Fahrzeugsoftware mithilfe formaler Verifikation mathematisch nachweisen lässt. Im Gegensatz zu klassischen Testverfahren können dabei auch schwer auffindbare Fehler wie undefiniertes Verhalten oder versteckte Schwachstellen zuverlässig erkannt werden. Der Beitrag zeigt, welche Rolle formale Methoden in der Automotive-Softwareentwicklung spielen, wie sie die funktionale Sicherheit unterstützen und warum sie angesichts der steigenden Softwarekomplexität zunehmend an Bedeutung gewinnen.

 

Künstliche Intelligenz ist die nächste Entwicklungsstufe des Software-defined Vehicle:
Der Fachbeitrag beleuchtet, wie Künstliche Intelligenz die nächste Entwicklungsstufe des Software-defined Vehicle prägt. Er beschreibt den Wandel hin zu softwarezentrierten Fahrzeugarchitekturen, die durch KI kontinuierlich dazulernen und sich per Update weiterentwickeln. Im Fokus stehen die steigenden Anforderungen an Rechenleistung, Softwareplattformen und Validierung – von GenAI und großen Sprachmodellen über Cloud-native Entwicklungsprozesse bis hin zu HIL-/SIL-Tests. Zudem zeigt der Beitrag, wie KI die Fahrzeugentwicklung und das Nutzererlebnis nachhaltig verändert.

 

Zonenarchitekturen und intelligente Stromverteilung:
Der Fachbeitrag zeigt, warum Zonenarchitekturen als Schlüsseltechnologie für das Software-defined Vehicle gelten. Er erläutert, wie sich klassische E/E-Architekturen durch zentrale Rechenplattformen, Zonencontroller und softwaredefinierte Stromverteilung ablösen lassen. Im Fokus stehen intelligente eFuse-Konzepte, die Stromflüsse überwachen, Fehler isolieren und das Energiemanagement optimieren. Darüber hinaus beschreibt der Beitrag, wie sich Kabelbaum, Gewicht und Systemkomplexität reduzieren lassen und welche Voraussetzungen für flexible, sichere und langfristig updatefähige Fahrzeugplattformen geschaffen werden.

 

Verlässliche Mobilität mit SDV-Geschwindigkeit gestalten:
Der Fachbeitrag beleuchtet, wie sich Software-defined Vehicles mit hoher Entwicklungsgeschwindigkeit realisieren lassen, ohne Abstriche bei funktionaler Sicherheit, Zuverlässigkeit und Wirtschaftlichkeit zu machen. Er zeigt, warum klassische Entwicklungsprozesse an ihre Grenzen stoßen und welche Rolle skalierbare Softwareplattformen, durchgängige Toolchains und vertrauenswürdige Systemarchitekturen spielen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich Innovationen und OTA-Updates über den gesamten Fahrzeuglebenszyklus hinweg beschleunigen lassen, ohne die Sicherheit sicherheitskritischer Funktionen zu gefährden.

 

SOVD – Fahrzeugdiagnose für das Software-defined Vehicle:
Fahrzeugdiagnose mit dem Software-defined Vehicle verändert sich grundlegend. Im Mittelpunkt steht der neue ISO-Standard SOVD (Service-Oriented Vehicle Diagnostics), der klassische Diagnoseverfahren um API-basierte und cloudintegrierte Ansätze erweitert. Anhand einer ersten Serienumsetzung bei einem internationalen OEM erläutert der Beitrag die Vorteile für Remote-Diagnose, OTA-Services und Backend-Integration. Zudem beleuchtet er die Auswirkungen auf E/E-Architekturen sowie die Chancen für OEMs, Tier-1-Zulieferer und Toolanbieter.

 

Schwerpunkt: Connectivity

Nahtlose Fahrzeugvernetzung dank Satellitennetzen:
Wie nicht-terrestrische Netze (NTN) auf Basis moderner LEO-Satellitenkonstellationen und des 3GPP-Standards Release 17 die klassische Mobilfunkkommunikation im Fahrzeug ergänzen können wird hier aufgezeigt. Der Beitrag erläutert die technischen und regulatorischen Herausforderungen für OEMs, Zulieferer und Netzbetreiber sowie die Anforderungen an Fahrzeugantennen, Telematiksteuergeräte und HF-Komponenten. Zudem beschreibt er, welche Bedeutung satellitengestützte Konnektivität für softwaredefinierte, autonome und weltweit vernetzte Fahrzeuge künftig haben wird.

 

Schwerpunkt: Messen, Testen, Diagnose

Der richtige Dreh für die 3D-Modalanalyse von Objekten:
Wie lassen sich die 3D-Vibrationsanalyse kleiner und mittelgroßer Bauteile deutlich effizienter gestalten. Statt aufwendiger Roboterlösungen setzt der Ansatz auf eine motorisierte Drehplattform, stationäre Laservibrometer und intelligente Software. Dadurch lassen sich Schwingungen automatisiert erfassen und Simulationsmodelle schneller validieren. Der Beitrag erläutert den Messablauf, die Integration von CAD- und FEM-Daten sowie den Nutzen für die experimentelle Modalanalyse – von der Prototypenentwicklung bis zur Fehleranalyse.

 

Next-Gen Vehicle Diagnostics für den gesamten Fahrzeuglebenszyklus:
Die Zukunft der Fahrzeugdiagnose liegt in einem Cloud-basierten kontinuierlichem Monitoring der Fahrzeugflotte, die ein proaktives und sogar prädikatives Troubleshooting ermöglicht. Mit den integrierten Diagnoseprodukten der Vehicle Diagnostics Solutions bietet ETAS eine Diagnoseplattform, die den gesamten Fahrzeuglebenszyklus unterstützt. Im Fokus stehen eine modulare Architektur, die Unterstützung des SOVD-Standards sowie standardisierte Toolchains für die Wiederverwendung von Diagnosedaten. Darüber hinaus zeigt der Beitrag, wie sich klassische Diagnosefunktionen mit zustandsbasierter Überwachung, Remote-Analysen und vorausschauender Fehlerdiagnose zu einer zukunftsfähigen Serviceplattform verbinden lassen.

 

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